Geschichte

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Nordstrand 1634
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Nordstrand Neuentwurf 1652
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Nordstrand handkolorierte Karte um 1725
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Nordstrand 1725
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Nordstrand heute

Um 900 siedelten die Friesen in der „Uthlande“, wie das Gebiet des heutigen Nordfriesland damals hieß – das Außen-Land. Nordstrand lag noch mitten im Festland, die Küste verlief auf der Linie von Sylt über Amrum bis nach St. Peter-Ording. Doch das Meer suchte sich immer wieder seinen Weg in das „feste“ Land. 1362 gab es die Rungholt-Flut, die erste große „Mandränke“, bei der die Deiche in weiten Bereichen zerstört wurden und das Meer bis etwa an die heutige Küstenlinie flutete. Die Bewohner begann, die Landreste dort, wo es sinnvoll war, mit Deichen zu sichern, und so entstand eine große Insel, die Insel Strand, die das heutige Nordstrand, Nordstrandischmoor und Pellworm umfasste und 1634 fertiggestellt war. Am 11. Oktober 1634 kam jedoch eine neue Sturmflut, die zweite „Mandränke“. An 44 Stellen brachen die Deiche, von den 9.000 Einwohner ertranken rund 6.400 in den Fluten, die Insel wurde zerrissen. 

Niederländische Deichbauer begannen ab 1652 mit der Wiedereindeichung, und so entstand die heutige Insel Nordstrand langsam wieder – 1654 wurde der Alten Koog eingedeicht, 1657 der Osterkoog, 1663 der Trendermarschkoog, 1691 der Neukoog, 1738 ein Christianskoog, der 1752 in einer Sturmflut unterging, an dessen Stelle dann 1771 der Elisabeth-Sophien-Koog, 1866 der Morsumkoog, 1923 der Pohnshalligkoog, und mit dem Nordstrander Damm 1933/34 wurde die Insel an das Festland angeschlossen und war dann jederzeit erreichbar. 1987 wurde aus Küstenschutzgründen noch der Beltringharder Koog eingedeicht. Doch bis heute ist Nordstrand immer noch eine Insel – Klima und Wetter sind inseltypisch.